PMS-Tagebuch

Wissen

Was ist PMS?

PMS steht für prämenstruelles Syndrom: Beschwerden, die in den Tagen vor der Periode auftreten und sich mit Einsetzen der Blutung wieder bessern. Viele Frauen kennen sie, in sehr unterschiedlicher Stärke. Sie sind real und ernst zu nehmen.

Typische körperliche Symptome

Typische psychische Symptome

Der Zusammenhang mit dem Zyklus

Kennzeichnend für PMS ist das Muster: Die Beschwerden beginnen in der zweiten Zyklushälfte, oft einige Tage vor der Periode, und klingen mit Einsetzen der Blutung wieder ab. Danach folgt typischerweise eine beschwerdefreie Zeit bis zur nächsten zweiten Zyklushälfte. Genau dieses Auf und Ab unterscheidet PMS von Beschwerden, die durchgängig bestehen.

Wann du ärztlich abklären lassen solltest

Wenn dich die Beschwerden stark belasten, deinen Alltag, deine Beziehungen oder deine Arbeit spürbar beeinträchtigen oder in fast jedem Zyklus wiederkehren, sprich in deiner gynäkologischen Praxis darüber. Auch wenn Beschwerden nicht nur vor der Periode, sondern durchgehend da sind, lohnt sich eine Abklärung: Dann kann etwas anderes dahinterstecken. Stehen sehr starke psychische Symptome im Vordergrund, lies auch: Was ist PMDS?

Wie ein Symptomtagebuch hilft

Im Rückblick verschwimmen Beschwerden schnell. Ein Tagebuch, in dem du täglich kurz festhältst, wie es dir geht, macht das zyklische Muster über mehrere Zyklen sichtbar und gibt dir und deiner Ärztin oder deinem Arzt eine konkrete Grundlage. Wie das praktisch geht, liest du hier: Zyklustagebuch führen